Landkreis Dillingen a.d.Donau die besten Chancen, als einer der ersten Landkreis in Deutschland energieautark zu werden

Mit Blick auf den beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie und der vom Bundestag und der Bayer. Staatsregierung beschlossenen Energiewende bedarf es aller Anstrengung, künftig auf der Basis regenerativer Energien eine gesicherte, umweltfreundliche und für die Bevölkerung finanzierbare Energieversorgung sicherzustellen. In Abstimmung mit den Städten und Gemeinden hat  der Landkreis Dillingen a. d. Donau am 06.02.2012 das energie- und umweltzentrum allgäu (eza!), Kempten, mit der Erstellung einer Potenzialanalyse für die Erzeugungspotenziale erneuerbarer Energien beauftragt. Im Rahmen der Analyse wurden die Erzeugungspotenziale in den Bereichen Strom und Wärme berechnet. Dabei wurden die Potenziale, für jede Gemeinde aufgeschlüsselt, in den Bereichen Wind, Solarthermie, Photovoltaik, Geothermie, Wasser, Biogas, Klärgas und Energieholz abgeschätzt.

 

Aufgrund der Ergebnisse der Potenzialanalyse hat der Landkreis Dillingen a.d.Donau die besten Chancen, als einer der ersten Landkreise in Deutschland energieautark zu werden.

 

Die Potenzialanalyse für den Landkreis Dillingen a.d.Donau kann unter www.landkreis-dillingen.de unter der Rubrik Wirtschaft & Energie - Klimaschutz-Konzepte heruntergeladen werden.

  

 

 

 

6. Energietag des Landkreises Fürth am 30.09.2012

 

Rückblick auf 2011:

Großer Andrang beim 5. Energietag im Landkreis Fürth 27.09.11
Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten das vielseitige Angebot, um sich zu den Themen Energiesparen, Umweltschutz und Klimaschutz zu informieren.

Ins Gespräch vertieft: Umweltminister Dr. Markus Söder (2.v.l.), Landrat Dießl (3.v.l.) und Bezirksrat Marco Kistner (4.v.l.) mit Ausstellern und Besuchern.
Der Energietag wurde um 11:45 Uhr offiziell von Landrat Matthias Dießl eröffnet. Dr. Markus Söder, Umweltminister, besuchte den Energietag.

 


In seiner Ansprache lobte der Umweltminister das Engagement des Landkreises Fürth bei der Energiewende: "Ziel ist, die Spitzenposition des Freistaats beim Einsatz erneuerbarer Energien und beim Energiesparen weiter auszubauen. Den Kommunen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Der Landkreis Fürth zeigt mit dem 5. Energietag sein großes Engagement, seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten."

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Aktiver Klimaschutz seit 15 Jahren im Landkreis Lichtenfels

Lichtenfels. Die vergangenen eineinhalb Jahrzehnte hat der Landkreis Lichtenfels aktiv genutzt für den Klimaschutz. Unter der Ägide von Altlandrat Reinhard Leutner (1993 bis 2011) wurden eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen realisiert, die bayernweit keinen Vergleich scheuen brauchen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aktivitäten stellen wir Ihnen hier vor:

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Energieallianz 2030 im Landkreis Roth

Energieallianz 2030 im Landkreis Roth

Der Kreisausschuss erteilte in seiner Sitzung vom 14. März 2011 den Auftrag zur Erstellung eines Kommunalen EnergieEntwicklungsKonzeptes (KEEK) für den Landkreis Roth. In dieser umfangreichen Studie erstellte das Institut für Energietechnik (IfE) eine Energie- und CO2-Bilanz für den Landkreis Roth und jede der 16 Gemeinden. Darüber hinaus wurden gemeindespezifisch die Potentiale ermittelt, die in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung und Ausbau der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 erreichbar sind und kompakt in Gemeindesteckbriefen dargestellt.

Für den gesamten Landkreis Roth wurde ermittelt, dass in den betrachteten vier Sektoren (Private Haushalte, GHDI, Kommunale Liegenschaften, Verkehr)  der Endenergieeinsatz bis zum Jahr 2030 um 30% reduziert werden könnte. Im Gegenzug könnten im gleichen Zeitraum die Anteile der erneuerbaren Energien am Wärmebedarf auf 38% und am Strombedarf auf 134% gesteigert werden. Durch die Ausschöpfung dieser Energiepotentiale könnte der CO2-Ausstoss im Landkreis um bis zu 53% reduziert werden.


EnergieFORUM am 10. April 2013:
Landrat Herbert Eckstein (3.v.li.), Professur Makus Brautsch (6.v.li.),
Regionalmanager Andreas Scharrer (4.v.re.), Josef Gruner von der
Energieagentur (re.), einige Bürgermeister, Bürgermeister-Stellvertreter
und Kreisräte

Die gemeindespezifischen Ergebnisse wurden durch das Regionalmanagement in den Kommunalgremien aller 16 teilnehmenden  Gemeinden vorgestellt. Auf Basis dieser Informationen beschlossen die Gemeinden konkrete Ziele und Maßnahmen, die sie bis zum Jahr 2030 zu erreichen beabsichtigen. Die Summe dieser Einzelziele war Grundstein der „Energieallianz 2030 im Landkreis Roth“.

Mit Auftrag vom 17.12.2013 an das Institut für Energietechnik wurde das vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur und Technologie geförderte KEEK durch die Erarbeitung eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs zum integrierten Klimaschutzkonzept erweitert. Damit soll die „Energieallianz 2030“ durch konkrete Maßnahmen und Projekte auf Ebene der Landkreisverwaltung und der Kommunen mit Leben gefüllt und verstetigt werden.

Ziel ist es die „Energieallianz 2030 im Landkreis Roth“ durch einen zentralen Ansprechpartner (Klimaschutzmanager) im Landratsamt zu begleiten und zu koordinieren sowie den Gemeinden bei Ihren  Projekten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Demzufolge wurde vom Kreistag am 24. Juni 2013 mehrheitlich beschlossen:

1.    Die Ergebnisse des integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK) für den Landkreis als Arbeitsgrundlage anzunehmen

2.    Die dargestellte mögliche Minderung des CO2-Ausstosses von bis zu 53% bis zum Jahr 2030 (gegenüber 2010) als Ziel zu verfolgen

3.    Die Antragstellung auf Förderung eines Klimaschutzmanagers beim Bundesumweltministerium

 

Ansprechpartner:
Andreas Scharrer
Regionalmanagement Landkreis Roth
Tel.: (09171) 81 492
Fax: (09171) 81 7492
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