Solarbundesliga: Ostallgäu auf hervorragendem Platz vier

Das Ostallgäu hat sich in der deutschlandweiten Solarbundesliga den hervorragenden vierten Platz gesichert. Dafür wurde der Landkreis am vergangenen Wochenende im niederbayerischen Schalk-ham ausgezeichnet. Landrat Johann Fleschhut äußerte sich hernach stolz: „Dieser Preis zeigt, dass wir Ostallgäuer bei der Energiewende eine Vorreiterrolle innehaben.“

In der Solarbundesliga werden die Kommunen mit der deutschlandweit höchsten Dichte an Solar-anlagen gewürdigt. Derzeit sind in der Bundesliga 2.345 Kommunen mit insgesamt über 37 Millionen Einwohnern vertreten. Die Auszeichnungen wurden heuer zum 13. Mal verliehen. Erstmals ist dabei der Landkreis Ostallgäu in die Riege der Führenden aufgerückt.

Ostallgäuer Schlussspurt erfolgreich

Dabei konnte das Ostallgäu im Schlussspurt neben seinen Allgäuer Nachbarn selbst den ambitionierten Landkreis Ravensburg hinter sich lassen. Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer: „Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien sind wir  – auch dank unserer engagierten Bürger – auf einem hervorragenden und gesunden Weg.“

Neben dem Landkreis wurden auch zwei weitere Ostallgäuer Gemeinden ausgezeichnet: Pfronten (2. Platz in der Kategorie „Solarwärme“ bei den Kleinstädten) und Rettenbach am Auerberg (jeweils 4. Platz in der Gesamtwertung und der Gesamtkategorie Solarwärme). „Das hat sich wirklich gelohnt“, meinte auch Rettenbachs Zweiter Bürgermeister Reiner Friedl, der einen Großteil der Anlagen-meldungen vorgenommen hatte.

Im Rahmen des von der Fachzeitschrift Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe getragenen Wettbewerbs wird die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen je Ein-wohner ermittelt. Für je 1 Watt/Einwohner gibt es einen Punkt, die beiden Daten werden addiert. Für ein besonders ausgeglichenes Verhältnis zwischen Strom- und Wärmeerzeugung gibt es Bonuspunkte. Weitere Informationen unter www.solarbundesliga.de

Foto der Meisterfeier: (v.l.n.r.) Rettenbachs 2. Bürgermeister Reiner Friedl, Veranstalter Andreas Witt, Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer
Bildquelle: Sonja Friedl